„Ich will eBay für immer besitzen“ — GameStop-CEO Ryan Cohen

Ryan Cohen erklärt seine eBay-These: ein weiterhin profitabler Marktplatz, der seiner Ansicht nach für ein asset-light Geschäft zu teuer betrieben wird.

Ryan Cohen beschreibt eBay als altes Internet-Asset, das erstaunlich widerstandsfähig geblieben ist: ein Marktplatz, den viele verdrängen wollten, der aber weiterhin mehr als 2 Milliarden Dollar pro Jahr erwirtschaftet. Sein Interesse gilt nicht nur der Marke; es geht vor allem um die Chance, ein aus seiner Sicht zu schwerfälliges Geschäft schlanker zu führen.

Cohens These

Die genannte Offerte beläuft sich auf 55 Milliarden Dollar oder 125 Dollar je Aktie, zur Hälfte in bar und zur Hälfte in Aktien. Cohen bezeichnet eBay als starkes, fast versorgungsähnliches Geschäft, dessen einfache Produktlogik mit einer aus seiner Sicht überhöhten Kostenbasis kollidiert.

Der operative Hebel

Am konkretesten kritisiert er die Ausgaben: 5,5 Milliarden Dollar operative Kosten für ein 11-Milliarden-Dollar-Geschäft, das asset-light ist und kein Inventar hält. Cohen zieht den Vergleich zu GameStop, dem aus seiner Sicht strengere operative Disziplin neues Leben gegeben hat.

Worauf zu achten ist

Wenn sich diese These weiterentwickelt, dürfte die Debatte um eBay weniger um schnelles Wachstum gehen als um Profitabilität, Mitarbeiterzahl, Gemeinkosten und die Frage, ob ein aktivistischer Betreiber eine reife Plattform vereinfachen kann.

Source

  • Chaîne: TBPN
  • Vidéo source: https://www.youtube.com/shorts/Nf6zx1ErGwk

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